Geschichte

 

Zur Geschichte der Interessengemeinschaft:

1973:

Erste Schritte zur Schaffung eines Schießstandes durch Karl-Heinz und Helmut Rösler, sowie Vizeleutnant Albert Hollaus mit der Errichtung einer provisorischen Schießstätte im Keller des Wohnhauses Schulgasse 3 in Bregenz.

1975:

Suche nach einem geeigneten Objekt zur Errichtung eines vollwertigen Schießstandes für das „Combat-Schießen “. Abklären der rechtlichen Lage. Ende des Jahres fündig geworden bei der Fa. Schindler in Kennelbach.

1976:

Anfang des Jahres wurde im Wege über die IPA ein Interessententreffen im damaligen Gasthaus „Weberbeck“ in Bregenz organisiert. Albert Hollaus (+) , Udo Waldsam (+), Arno Meßmer, Hubert Schedler, sowie Karl-Heinz und Helmut Rösler gründen als Proponenten die Interessengemeinschaft.

06.03.1976:

15 Mitglieder richten den ehemaligen Luftschutzkeller im „Kameradschaftshaus“ im Schindlerareal in Kennelbach zu einem Schießstand her. Entfernung von 2 Lastwagenladungen Schutt, Elektro- installationen und Kugelfänge aus geschnittenen Eisen- bahnschwellen werden errichtet. Kosten ATS 4.500,-.

08.01.1977:

1. Schießwettkampf mit 10 Teilnehmern.

01.01.1978:

Mitgliederstand: 24 Er pendelt in den nächsten 5 Jahren um die 30.

07.04.1979:

2. Schießwettkampf mit 11 Teilnehmern. Das Selbstvertrauen der Kameraden scheint noch nicht allzu groß zu sein.

15.10.1983:

Der Aufschwung setzt ein, steigende Mitgliederzahlen und eine höhere Nutzung des Kellers sind die Folge. Der an diesem Tage durchgeführte 3. Schießwettkampf mit 25 Teilnehmern bestätigt dies.

07.07.1984:

Der 1. Vlbg Combat-Club führt als Gastveranstalter im Schießkeller das 1. Verteidigungsschießen durch und legt damit den Grundstein für eine inzwischen europaweit bekannt gewordene Großveranstaltung.

Juli 1985:

2. Verteidigungsschießen, inzwischen als Gemeinschafts- veranstaltung der IG Schießkeller und dem 1. VCC, wobei die eigenen Mitglieder aus Gründen der Fairness nicht mehr teilnehmen und die Teilnahme auf Angehörige der Exekutive und des Heeres beschränkt ist.

Juni 1986:

3.Verteidigungsschießen, nun mit ausländischer Beteiligung.Der Gewinn aus dieser Veranstaltung wird zur Errichtung einer Wasserleitung verwendet.

Herbst 1986:

Der 1. Vorarlberger Combat-Club (1. VCC) tritt als Mitnutzer ein. Hubert Schedler, Helmut und Karl-Heinz Rösler nehmen über Einladung des Veranstalters als erste und einzige ausländische Mannschaft unter dem Namen der IG am bekannten schweizerischen „Großen Preis von Aarau“ teil. Bei diesem körperlich sehr anspruchsvollen Mannschafts- und Mehrwaffenwettkampf gelingt mit dem 6. Rang ein beachtlicher Erfolg.

Juni 1987:

4. Internationales Verteidigungsschießen mit über 70 Teilnehmern.

Juni 1989:

5. Internationales Verteidigungsschießen mit nun schon über 100 Teilnehmern aus mehreren Staaten.

Mai 1990:

Die Abwasserleitung wird installiert.

Herbst 1990:

Erstmalige und bisher einzige Anpassung der Mitgliedsbeiträge.

1991:

Dank des Entgegenkommens der Fa. Schindler dürfen wir in unmittelbarer Nähe eine Toilette einrichten. Die ersten beiden TIRAX-Antriebe werden angeschafft. In den folgenden Jahren erwerben wir noch weitere dieser universellen Scheibenantriebe.

Juni 1991:

6. Internationales Verteidigungsschießen mit über 150 Teilnehmern.

02.04.1992:

Erste Mitgliederversammlung, welche ab diesem Zeitpunkt egelmäßig jährlich durchgeführt wird.

Juni 1994:

7. Internationales Verteidigungsschießen mit 170 Teilnehmern.

Herbst 1994:

Die Einrichtungen des Schießkellers werden für die Schießausbildung der Beamten des Landesgendarmerie- kommandos Vorarlberg herangezogen. Auch die Grundausbildungskurse werden sehr erfolgreich regelmäßig ein- bis zweimal im Schießkeller trainiert. Leider sehen die zuständigen Stellen im Jahre 2004 aus nicht nachvollziehbaren Gründen keine Notwendigkeit mehr für diese nach wie vor kostenlos angebotene Möglichkeit, die Beamten in realen Situationen zu schulen.

Juni 1997:

8. Internationales Verteidigungsschießen mit nun beachtlichen 260 Teilnehmern.

20.08.1998:

Installierung eines elektronischen Zutrittssystems.

Mai 2000:

9. Internationales Verteidigungsschießen mit 270 Teilnehmern.

24.11.2001:

Feier zum 25. Bestandsjahr im Schindlersaal in Kennelbach.

Juni 2003:

10. Internationales Verteidigungsschießen mit dem bisherigen Höchststand von 280 Teilnehmern.

Juli 2005:

Die „1. Polizeibundesmeisterschaften“ finden im Ländle statt. Die Sparte „Praktisches Pistolenschießen“ wird zur vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer im Schießkeller abgewickelt.

Sept. 2006:

11. Internationales Verteidigungsschießen mit 181 Teilnehmern in Verbindung mit dem Jubiläum „30 Jahre IG“.

Juni 2009:

12. Internationales Verteidigungsschießen mit 164 Teilnehmern. Trotz Beurteilung unseres „IVS“ in div. Medien als eine der besten derartigen Schießveranstaltungen in Europa scheint das Interesse der Kollegen abzunehmen. Auch hören wir von bürokratischen Hindernissen seitens von Vorgesetzten.

April 2012:

13. Internationales Verteidigungsschießen mit 231 Teilnehmern. Es scheint wieder aufwärts zu gehen. Unsere Kapazitäten würden aber noch weitere Teilnehmer zulassen.

2013: Die Ausbildung der jungen Polizeibeamten in der Form des taktischen

Schießens, auch in der Dunkelheit, wird wieder in unserem Schießkeller aufgenommen. Die Verantwortlichen besinnen sich offenbar wieder.

April 2015: 14. Internationales Verteidigungsschießen mit 243 Teilnehmern aus 4 Nationen.

Wiederum eine bestens gelungene, von allen Teilnehmern gelobte Veranstaltung.

März 2016: 40 Jahre Schießkeller. Mit Beschluss der Versammlung wird auf die Durchführung

eines Jubiläumsfestes verzichtet; der eingesparte Betrag soll für die Ausstattung des Schießkellers verwendet werden. Die Weichen für das 15. Int. Verteidigungsschießen im Jahre 2018 werden gestellt.

August 2016: Die Ausstattung des Schießkellers mit modernen LED-Leuchten beginnt. Ein neuer

Abschnitt im Bestehen des Schießkellers, den wir uns zu Beginn nicht vorstellen hätten können.

Die derzeit über 100 Mitglieder der Interessengemeinschaft von Polizei (früher Gendarmerie, Zollwache) Gemeindesicherheitswache und Bundesheer nutzen den Schießkeller, der kein öffentlicher Schießstand ist, eigenverantwortlich und haben jederzeitigen Zutritt.

Unser Schießkeller wurde zu einem Zeitpunkt geschaffen, zu dem die dienstliche Schießausbildung in keinster Weise den Anforderungen entsprach und sollte den an einer praxisorientierten Schießausbildung interessierten Kollegen dazu eine Basis schaffen. Diese hat unser Schießkeller bisher in hervorragender Weise erfüllt und die dabei gewonnenen Erkenntnisse haben sicherlich auf zu der in den letzten Jahren eindeutig verbesserten behördlichen Schießausbildung beigetragen.

Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir in der Lage waren und sind, unseren Schießkeller zur behördlichen Schießausbildung unentgeltlich zur Verfügung stellen zu können und dass dies auch wieder angenommen wird.

Dass wir den Betrieb unseres Schießkellers in den vergangenen fast 40 Jahren ausschließlich selbst finanziert und keinerlei öffentliche Mittel in Anspruch genommen haben, wollen wir natürlich an dieser Stelle nicht verschweigen.

Es wäre uns nicht möglich gewesen, dieses Werk zu schaffen und am Laufen zu erhalten, wenn uns nicht Seiten des Vermieters in der Person des Herrn Ing. Beat Schindler jederzeit verständnisbereit und zuvorkommend unseren Wünschen und Anliegen entgegengekommen worden wäre, wofür wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen.

Auch seitens der Gemeinde Kennelbach mit den Herren Bürgermeistern Hofrat Dr. Egon Sinz, Reinhard Hagspiel und Hans Bertsch wurden unsere Anliegen stets wohlwollend aufgenommen und bei unseren Vorhaben tatkräftig unterstützt.

 

Gelesen 1913 mal Letzte Änderung am Montag, 03 Oktober 2016 18:19
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